+++Eschborn Frankfurt. Oder: Neues Jahr, neues Glück+++


Dass die Rennsaison wieder begonnen hat, lässt sich ziemlich schnell durch einen Blick in den Kalender erahnen. Kaum sind die Beine nach Göttingen wieder frisch, so steht schon das nächste Rennen vor der Tür. Eschborn- Frankfurt. War da nicht ein negatives Ereignis im letzten Jahr, etwas mit Motorrädern, Streckenführung… EGAL.

So steht früh morgens ein (sehr) kleiner Teil des ROSE Team Münsterlands im Startblock des Radklassikers. Ein bisschen müde, aber dennoch kann man das Adrenalin förmlich in der Luft riechen. Da sind wieder alle altbekannten Gesichter des letzten Jahres. Man grüßt sich, findet Ausreden, warum gerade heute die Form nicht so stimmt, bestaunt die neuen Räder und dann Peng hört man ihn, den Startschuss. Los geht’s, man hört hunderte Schuhe in ihre Klickpedale einrasten, Schaltungen klacken und schon ist man auf der schnellen und wenigen Strecke.
Hier zeigt Katrin R. ihr jahrelanges können. Unter dem Kommando der ehemaligen Mountainbikerin prescht die erste Gruppe mit einem 42er schnitt in Richtung der Frankfurter Innenstadt. Das Stück bis nach Frankfurt ist schnell, jeder will dem Feld entfliehen, doch das soll Katrin nicht stören. Routiniert fährt sie durch die Kurven und kann in diesem Jahr den ersten Sieg mit beachtlichem Vorsprung für das ROSE- Team Münsterland einfahren. Mit über 2 Minuten Vorsprung steht Katrin R. das zweite Mal bei ihrem Heimatrennen auf dem Podest. Freudestrahlend nimmt sie den Pokal an, wir lachen mit ihr. Wir freuen uns, dass wir so eine Rennmaschine in unseren Reihen haben. So kann es weitergehen.
Ähnlich gut läuft es für Kathrin Wisse, dass sie viel über den Winter gearbeitet hat, zeigt sie mit einer hervorragenden Platzierung und rollt mit dem Verfolgerfeld ins Ziel.
Hendrik entscheidet sich, in diesem Jahr auf der langen Strecke zu bleiben. Bis zur Streckenteilung noch mit Katrin R. in einer Gruppe, will man sich doch den Feldberg und den Mammolsheiner in diesem Jahr nicht entgehen lassen. Die 100km Strecke hat es in sich. Aber auch Hendrik kommt mit einer soliden Platzierung ins Ziel.
Frankfurt, wir kommen wieder, es war schön mit dir!