+++ Riderman, oder sich 3 Tage fühlen wie im Profizirkus +++


Das vorletzte Rennen des GCC -der Riderman in Bad Dürrheim- stand vor der Tür und das ROSE Team Münsterland reiste mit Mats, Christoph, Christopher, Clemens, Benne, Gabriel, Kathrin W., Thorsten und Hanne bereits am Donnerstag mit 8 Startern an.

Freitagmittag ab 14 Uhr stand das über 15,8 km langen und mit knapp 200 Höhenmetern bestückte Einzelzeitfahren an. So wurden über 700 Teilnehmer in festgesetzter Reihenfolge im 15 Sekundentakt auf die Strecke geschickt.
Die Startzeiten im Team waren weit gestreut und so hatten wir unterschiedliche Bedingungen, denn das Wetter bot Sonne, Wind und Regen. Thorsten unser Gaststarter, Benne und Christoph konnten sich mit Zeiten deutlich unter 25 min einen Startplatz in den vorderen Startblöcke für den zweiten Etappentag sichern.

Die 2 Etappe war zugleich die Königsetappe mit 109 km und 1650 HM. Wie nicht anders bekannt war der Kurs bespickt mit vielen Wellen und kleinen, aber giftigen Anstiegen. Der Wind spielte auch an diesem Tag eine Rolle und setzte dem Feld ganz schön zu, da kam der Bonusberg im letzten Ort gerade recht um noch mal das Laktat in die Beine schießen zu lassen. Das gesamte Team konnte sich gut durch den Kurs bewegen und die Startblöcke am Folgetag behaupten und sogar verbessern.

Die 3. Etappe mit 85 km, 1050 HM, Wind, Regen und 15 Grad im Startblock. Die Laune war gut, jeder war hoch konzentriert, denn es stand einiges auf dem Spiel. Jeder dachte an die verwickelten und engen Abfahrten, die bei der Nässe und dem böigen Wind alles von uns abverlangen würden. Die berühmte Hirschhalde war der erste Scharfrichter bevor es die nächsten Kilometer sehr flott an her ging. Im Bereich der ersten Schleife trockneten die Straßen ab und jeder begann wieder ordentlich am Lenker zu ziehen. Der immer stärker und böige Wind zerfetzte die großen Felder und die Berge taten ihren Rest dazu, so das sich viel kleinere Gruppen bildeten. Besonders auf den letzten 30 km begann eine epische Schlacht mit dem Wind und zerfetzte alles was sich nicht festhalten konnte. Es war aber für viele Fahrer noch mal eine sehr lange Strecke im Stil eines Zeitfahrens gegen den Wind. Die Motorradstaffeln mit Ersatzlaufrädern und Getränken haben auf allen 3 Etappen gut zu tun gehabt. Dieser Service ist fast einmalig im GCC. Die Organisation des Ridermans ist sehr zu loben, an alles wurde gedacht, gute Streckenführung und Absicherung, Feedzone , Fahrzeuge und Service.

Das gesamte TEAM hat sich gut präsentiert und wir freuen uns nun auf unser Heimrennen.