+++ Saisonauftakt 2019 … der Rennbericht der Tour d‘ Energie in Göttingen +++


Nachdem wir uns in der vergangenen Saison überwiegend auf der Kurzstrecke ausgetobt hatten, fiel in diesem Jahr die Entscheidung, einfach mal die Langstrecke unter die Räder zu nehmen. Ein wenig gespannt, was die Regeländerungen in 2019 so bewirken gingen wir dann in den neutralisierten Start, der weitestgehend „gesittet“ über die Bühne ging.

Kurz nach dem Rosdorfer Kreisel wurde das Rennen dann freigegeben und die erste Phase des Rennens wurde von allen eigentlich relativ verhalten angegangen, so dass nahezu der gesamte Block A die ersten Kilometer geschlossen durch die Heide gebrettert ist. Bei Kilometer 11 war dann aber endgültig Schluss mit Lustig, denn die ersten „topographischen Anomalien“ traten auf den Tagesplan und die Spitze des Feldes entschied sich, eine erste Selektion herbeizuführen. Das führte dann folgerichtig dazu, dass der Block ein wenig auseinander gerissen wurde und sich zahlreiche Gruppen bildeten.

Am ersten richtigen Anstieg des Tages, dem Hemeler Berg, führte dann eine erneute Tempoverschärfung der Spitze dazu, dass es zu einer weiteren Selektion kam und sich weitere kleine Gruppen bildeten. In der Abfahrt vom Hemeler Berg kurz vor der Ortschaft Eilershausen wollte dann noch eine Herde Kühe unbedingt einer der hinteren Gruppen zeigen, dass auch die domestizierte Form des eurasischen Auerochsen mal einen astreinen Sprint außerhalb ihrer Weide hinlegen kann. Da die wiederkauenden Paarhufer aber beim Queren der Straße ohne Handzeichen agierten, konnten wir mal kurz die Bremsfähigkeit der RC Fifty Carbonlaufräder in einer Stress-Situation testen! Test bestanden! 😉

Somit ging es dann auch schon bald in die letzte „Prüfung“ des Tages, den „Hohen Hagen“, wo die zahlreichen Zuschauer mal wieder alles gaben und die Spitze dazu animierten, die Spreu endgültig vom Weizen zu trennen. Hat in jedem Fall geklappt! Darauf folgte dann eine recht rasante Abfahrt vom Hohen Hagen hinunter und in der darauf folgenden Ebene begann dann bereits die Vorbereitung auf das Finale, in dem die 3 Kreisverkehre die einzig verbliebene „Schwierigkeit“ darstellten. Im Finale der Spitze hatten wir vom ROSE Team Münsterland allerdings kein wirkliches Wörtchen mitzureden, lediglich Patrick konnte mit 1:36 Min. Rückstand auf den Sieger Sascha Jakat ein hervorragendes Ergebnis einfahren. Geiler Typ!

Letztendlich dürfen wir aber äußerst zufrieden feststellen, dass alle ihr absolut Bestes geben konnten und sturz- & pannenfrei durchgekommen sind. Da das Wetter auch dieses Jahr wieder sehr ordentlich mitgespielt hat, war es wieder ein richtig gelungener Saisonauftakt. Zum Schluss möchten wir noch einmal subjektiv feststellen, dass in diesem Jahr insbesondere die Begleitmotorräder und Motorradpolizisten einen Weltklasse-Job erledigt haben!!! Immer präsent, immer auf der Höhe des Geschehens, aber niemals aufdringlich oder gar störend.

Hier die Ergebnisse des Teams:

Platz Name AK-Pl. AK Schnitt Zeit
36. Patrick Dören 8. MÄNNER 41.09 2:25:59,9
163. Jan Oshadnik 37. MAS2 M 37.88 2:38:22,3
169. Bene Heinermann 72. MAS1 M 37.60 2:39:33,0
202. Malte Pallutt 50. MÄNNER 37.40 2:40:23,3
292. Gabriel Böwering 113. MAS1 M 36.45 2:44:35,7
497. Tim Heuermann 120. MAS2 M 34.70 2:52:54,5
694. Tobi Werner 180. MAS2 M 33.23 3:00:31,4